Fünf Bausteine für ein Optimum

Die stabile Kondition bringt den Erfolg!

Kondition mit Kuhkraft

Wer etwas über seine Kühe lernen will, sollte sich um deren Kondition kümmern, also die Rückenfettdicke der Milchkühe messen, denn die verrät eine Menge über Herdenstress oder chronische Erkrankungen. Außerdem beeinflusst sie die Futteraufnahme der Tiere.

Das Besondere an der Rückenfettdickenmessung mittels Ultraschall, kurz RFD, bei Milchkühen ist die genaue Reproduzierbarkeit sowie die Geschwindigkeit der Erfassung. RFD Im Optimum zum Kalben, geringe RFD-Verluste in den ersten 70 Tagen nach der Kalbung oder auch RFD-Unterschiede auf Herdenbasis sind wichtige Bausteine unseres Kontroll- und Analysesystems. Ein regelmäßiges Abgreifen dieser Ergebnisse trägt somit wesentlich zur Gesunderhaltung der Herde bei.

Wie wird die Rückenfettdicke gemessen?

Zwischen der Haut und der Rückenmuskulatur der Milchkuh liegt der zu messende Bereich. Über der Muskulatur liegt eine Faszie, diese ist im Ultraschall gut erkennbar, sodass wir den Abstand zwischen Haut und Faszie messen können. Zwischen Sitzbein- und Hüfthöcker befindet sich der Punkt, an dem der Ultraschall angesetzt wird. Als Kontaktmittel dient Alkohol. Auch, wenn der Ernährungszustand der Kuh bereits äußerlich festgestellt werden kann, hilft die Messung der Rückenfettdicke bei Milchkühen dabei, objektive, vergleichbare Werte zu erhalten, die in der Datenanalyse genutzt werden können.

Kondition ist der dritte von insgesamt fünf Bausteinen. Alle weiteren Bausteine sind hier zu finden: