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10 Jahre Kuhkraft

Unser Konzept macht uns in 2022 seit 10 Jahren erfolgreich. In diesem Jahr feiern wir:

10 Jahre Kuhkraft! Erfolg am Markt! intensive Zusammenarbeit mit unseren Kund:innen! gute und gesunde Kühe!

Täglich steht die moderne Landwirtschaft vor zahlreichen Herausforderungen. Um diesen offen und effektiv begegnen zu können, braucht es ein ausgefeiltes System. Dadurch wird die Haltung von Milchkühen in jeglicher Hinsicht erfolgreich.

Kuhkraft – gute, gesunde Kühe ist ein tierärztliches Unternehmen, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Landwirt:innen bei der verantwortungsvollen Produktion des Nahrungsmittels Milch zu unterstützen. Das heißt weg von der aufwendigen Alleinsicht des Einzeltieres und hin zur ganzheitlichen Betreuung der Herde. Und damit hin zu einer Orientierung an den Bedürfnissen der Tiere, um hohe Leistungen und gute Gesundheit erfolgreich zu verbinden.

Unsere Leistungen

 

Kuhkraft – gute, gesunde Kühe bietet innovativen Landwirt:innen ein komplettes Paket. Wir sind gleichzeitig Tierärzt:innen und Berater:innen und kümmern uns um fünf Bausteine: Fütterung, Haltung, Kondition, Management und Tiergesundheit. Dies beinhaltet sowohl die Optimierung der Verhältnisse vor Ort als auch die Vermittlung von aktuellem und wissenschaftlich basiertem Knowhow.

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Kuhkraft - gute, gesunde Kühe

Wir spüren es deutlich: Der Herbst hält Einzug - die Tage werden kürzer, die Nächte länger! Das Tückische an dieser Jahreszeit sind die großen Temperaturunterschiede von zum Teil mehr als 20° C zwischen Tag und Nacht. Gerade aktuell, in diesem Altweibersommer, wird das Immunsystem unserer Kälber auf eine harte Probe gestellt. Besonders die jungen Tiere bis zum vierten Lebensmonat, deren Atmungsapparat noch voll in der Entwicklung steckt, können die Herausforderung dieser Jahreszeit kaum kompensieren, sodass Rindergrippe bzw. Lungenentzündung an der Tagesordnung sind. Das Ergebnis sind dann chronisch lungenkranke Kälber. Die Tiere bleiben zurück, entwickeln sich schlechter, die Milchleistung nach der ersten Kalbung ist mangelhaft. Man erkennt schnell, Kälber gegen Grippe impfen zu lassen, stellt keine Lappalie dar, sondern ist eine dringende Notwendigkeit!Kälber ab dem 10. Lebenstag wirkungsvoll gegen Grippe zu schützen, das ist mittlerweile einfach geworden. Mit dem intranasalen Impfstoff wird das junge Kalb direkt in die Lage versetzt, lokale Abwehrstoffe zu bilden. Und zwar an der Stelle, an der die Erreger normalerweise eintreten. Die zweite Impfung vier Wochen später verstärkt dann diesen Impfschutz und hält unsere Kälber gesund.#kuhkraft #gutegesundekühe #milchkuh #rindermedizin #tiergesundheit ... Mehr lesenWeniger lesen
Die Maissilageernte ist in Kuhkraftland mittlerweile voll im Gange, die im letzten Beitrag veröffentlichten 4 Punkte bewahrheiten sich mehr und mehr. Denn:📌 Die ersten Frischmaisproben offenbaren TS-Gehalte jenseits der 39 %📌 Die ersten Frischmaisproben offenbaren Stärkegehalte unter 25 %📌 Die ersten Frischmaisproben offenbaren NDF-Gehalte jenseits der 45 %📌 Die derzeit ermittelten Erträge schwanken zwischen 20 t und 25 t, also gerade einmal gut die Hälfte sonstiger, „normaler“ Jahre. ❓ Welche Konsequenzen müssen wir daraus ziehen❓➡️ Wir müssen uns möglichst umgehend um den Zukauf von Stärke kümmern!➡️ Wir müssen die aktuell eingefahrene Ernte mindestens 12 Wochen lang lagern, damit wir mit diesem Futter „überhaupt etwas melken können“.➡️ Wer jetzt noch kein Biertreber Kunde ist, der sollte es möglichst schnell werden. Viel Faser im Gras, viel Faser im Mais, d. h., wenn wir weiterhin Milch melken wollen, müssen wir unsere Grundfutter verschneiden. Dazu eignet sich Biertreber hervorragend.Glücklicherweise herrschen diese schwierigen Verhältnisse nicht in jedem Landstrich. Jede:r kann sich dabei selbst einordnen, um dann die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen. Wie guter Mais aussehen soll, zeigen die Bilder!#kuhkraft #gutegesundekühe #milchkuh #fütterung #ernte2022 #tiergesundheit ... Mehr lesenWeniger lesen
Die Lage zur diesjährigen 🌽 Maisernte 🚜 gestaltet sich extrem unterschiedlich: Manche Regionen erwarten eine fast normale Ernte mit ordentlichen Stärkegehalten. Andere leiden stark unter der Kombination von extremer Hitze und nahezu 0 mm Niederschlag, was sowohl die Pflanze als auch den Kolben vertrocknen lässt.❗ 4 Dinge sind für diese Situation wichtig: ❗1️ Wer bereits jetzt absehen kann, dass die Ernte bzw. die Stärkegehalte der Maissilage weit unter dem liegen, was nötig ist, um Milchkühe leistungsgerecht zu versorgen, kümmert sich möglichst umgehend um den Zukauf von Feuchtmais. Das passt optimal in eine Winterration. Zwischen 5 kg und 7 kg pro Tier und Tag können dabei ohne Probleme eingesetzt werden.2️ Es macht absolut keinen Sinn, Panik aufkommen zu lassen, und den Mais zu häckseln, wenn die Körner noch „spritzen“! Wir brauchen die Maissilage, weil wir die Stärke darin brauchen, um Milch zu melken. Wenn jetzt nur, um die Pflanze noch ein bisschen weniger eingetrocknet zu ernten, der Mais in diesem Stadium der Kolbenentwicklung abgemacht wird, ist faktisch gar nichts erreicht. Erst wenn der Kolben Stärke eingelagert hat, ist die Ernte sinnvoll.3️ Bei „kolbenlosem“ Mais sieht die Sache natürlich anders aus. Da achte man auf den Reifegrad der Pflanze! „Kolbenloser“ Mais enthält dann in der Regel zwischen 14 und 18 % Stärke, dieser eignet sich gut für Trockensteherrationen.4️ Klar ist auch, dass in diesem Jahr die Pflanze direkt über dem Boden abgeschnitten wird, um möglichst viel Masse ernten zu können. Nun steigt Belastung mit Fusarien deutlich an, je näher ich dem Erdreich komme. Die Konsequenz wird eine höhere Toxinkonzentration im Maissilagesilo sein. In diesem Jahr ist daher die Verwendung von Silierhilfsmitteln ein unbedingtes Muss! Weiter ist bei der Ernte darauf zu achten, dass bei Trockensubstanzgehalten jenseits der 40 % die Partikellänge < 8 mm bleibt. ... Mehr lesenWeniger lesen